Therapeutische Imagination


Bei der therapeutischen Imagination (auch katathym-imaginative Psychotherapie genannt) besteht die Möglichkeit, in die Bilderwelt der eigenen Seele einzutreten. In dieser Bilderwelt sind - ähnlich wie im Traum - unsere verschiedenen seelischen Bereiche in Form von symbolhaften Bildern repräsentiert. So können wir in Berührung kommen mit unseren unbewussten negativen, destruktiven Bereichen sowie auch mit unseren positiven, lebensfördernden, ermutigenden Energien.

Anders als im Zustand des Träumens lässt sich während der Imagination ein bewusster Kontakt mit den einzelnen bildhaften Gestalten aufnehmen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, destruktive Seelenbereiche zu entspannen und zu integrieren. Warme, freundliche und unterstützende Ressourcen können verstärkt und für die Bewältigung des aktuellen Lebens einschließlich einer bestehenden seelischen Störung hilfreich eingesetzt werden.